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Vogelfamilie im Frühling
Vogelfamilie im Frühling
Tag 97
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In „Vogelbild“ entfaltet Ri Meuser von Eschmar eine vielschichtige Welt zwischen Tiergestalt, Symbol und Fantasie. Die Vögel wirken nicht naturalistisch, sondern wie Wesen aus einer inneren Landschaft. Sie stehen aufrecht, beinahe menschlich, und tragen Spuren von Bewegung, Erinnerung und Verwandlung in sich.
Goldene und erdige Farbschichten überziehen die Körper wie gewachsene Oberflächen. Linien sind eingeritzt, Formen freigelegt, wieder übermalt. In der Mono-Sgraffito-Technik entsteht so eine lebendige Textur, die das Bild atmen lässt. Nichts ist glatt oder abgeschlossen – alles wirkt in Entwicklung begriffen.
Schmetterlinge und kleine zeichnerische Details umgeben die Vögel und verstärken den Eindruck von Leichtigkeit und Übergang. Der Vogel erscheint hier nicht nur als Tier, sondern als Sinnbild: für Wachsamkeit, Freiheit und die Verbindung zwischen Erde und Luft, zwischen Innen- und Außenwelt.
„Vogelbild“ ist kein erzählendes Motiv, sondern ein offener Raum. Ein Werk über Verwandlung und innere Bewegung – still, kraftvoll und voller poetischer Tiefe.