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Im Strom der Tiefe
Im Strom der Tiefe
Tag 96
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In „Fische“ bewegt sich alles im Fluss. Die Körper der Tiere scheinen aus Blau, Gold und Grau geformt, nicht klar abgegrenzt, sondern ineinander übergehend. Große und kleine Fische schwimmen gemeinsam durch einen Raum, der weniger Wasser als Gefühl ist – tief, ruhig und von innerer Bewegung getragen.
Blau dominiert als Farbe der Tiefe und des Unbewussten, durchzogen von goldenen Spuren, die wie Lichtreflexe oder Erinnerungsfragmente wirken. Die Linien sind eingeritzt, teils nur angedeutet, und verleihen den Fischen etwas Archaisches, fast Zeitloses. In der Mono-Sgraffito-Technik entsteht eine Oberfläche, die lebendig wirkt – rau, schimmernd, in ständiger Veränderung.
Die Fische erscheinen nicht als naturgetreue Wesen, sondern als Symbole: für Strömung, Anpassung und das Vertrauen, sich tragen zu lassen. Sie schwimmen nicht gegeneinander, sondern miteinander – als Teil eines größeren Ganzen.
„Fische“ ist ein stilles Bild über Bewegung ohne Hast. Über Tiefe, Gleichgewicht und das Leben unter der Oberfläche. Ein Werk, das Ruhe ausstrahlt und zugleich von innerer Kraft erzählt.