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Die seltsamen Gedanken
Die seltsamen Gedanken
Tag 93
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„Die seltsamen Gedanken“ öffnet einen Raum zwischen Wachsein und Traum. Figuren, Tiere und schwebende Gestalten begegnen einander, ohne einer klaren Logik zu folgen. Alles scheint verbunden durch innere Bilder, durch Erinnerungen, Einfälle und leise Verschiebungen des Bewusstseins. Nichts steht still – Gedanken kommen, verwandeln sich und ziehen weiter.
Im Zentrum stehen weibliche Figuren, ruhig im Ausdruck, fast beobachtend. Um sie herum entfaltet sich eine märchenhafte Welt aus fliegenden Wesen, Tieren und symbolischen Formen. Goldene Linien und violette Farbfelder verleihen dem Bild eine besondere Spannung zwischen Tiefe und Leichtigkeit. Es wirkt, als würden innere Bilder nach außen drängen, ohne sich vollständig erklären zu wollen.
In der Mono-Sgraffito-Technik verbindet Ri Meuser von Eschmar Zeichnung und Farbe zu einer lebendigen Oberfläche. Linien tauchen auf, verschwinden wieder, Figuren lösen sich im Raum auf und formieren sich neu. Das Bild folgt keinem festen Narrativ – es denkt in Bildern, nicht in Worten.
„Die seltsamen Gedanken“ ist ein Werk über das Ungeordnete, das Spielerische und das Geheimnisvolle im Denken. Über das Zulassen von inneren Bildern, die keinen Zweck erfüllen müssen. Ein Bild, das nicht erklärt, sondern begleitet – und gerade darin seine Tiefe entfaltet.