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Blau Goldene Mochee
Blau Goldene Mochee
Tag 100
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In „Blau-Goldene Moschee“ erschafft Ri Meuser von Eschmar einen Ort der Stille und des Innehaltens. Die Architektur erhebt sich nicht monumental, sondern scheint aus Licht und Farbe heraus zu wachsen. Kuppeln und Türme zeichnen sich sanft ab, eingebettet in ein tiefes Blau-Violett, durchzogen von warmen goldenen Akzenten.
Gold wirkt hier nicht prunkvoll, sondern wie inneres Leuchten. Es liegt auf den Formen wie Erinnerung, wie gelebte Zeit. Die Spiegelung im unteren Bildbereich verstärkt den Eindruck von Ruhe und Kontemplation – als würde sich der Raum nach unten öffnen und zugleich nach innen führen.
In der Mono-Sgraffito-Technik entstehen feine Linien, Überlagerungen und Durchblicke. Architektur und Atmosphäre sind nicht klar getrennt, sondern verschmelzen miteinander. Die Moschee wird weniger als Bauwerk erfahrbar, sondern als Symbol: für Schutz, Sammlung und spirituelle Weite.
„Blau-Goldene Moschee“ ist kein konkreter Ort, sondern ein innerer Raum. Ein Bild über Stille, über das Gleichgewicht von Erdung und Transzendenz – und über die Kraft von Licht, das aus der Tiefe heraus wirkt.