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Schwestern
Schwestern
Tag 8
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Beschreibung
„Schwestern“ ist ein Werk, das über fast drei Jahrzehnte hinweg gereift ist – von den ersten Entwürfen 1979 bis zur finalen Überarbeitung 2007. Es zählt zu den persönlichsten Arbeiten von Prof. Ri Meuser von Eschmar, entstanden in ihrer unverwechselbaren Mono Sgraffito-Technik, die sie selbst erfand und über Jahrzehnte weiterentwickelte.
Das Bild zeigt zwei Frauen, eng miteinander verbunden – nicht nur durch Blutsbande, sondern durch ein stilles, tiefes Verstehen. Ihre Gesichter neigen sich einander zu, als lauschten sie dem unausgesprochenen Wort, das nur Schwestern kennen. Zwischen ihnen fließt ein warmes Licht, das Gold und Ocker aufleuchten lässt und ihre Nähe fast greifbar macht.
Die feinen Linien der Gravur, die zarten Übergänge von Silber, Rot und Gold, verleihen der Szene eine intime, beinahe sakrale Stimmung. Das Licht scheint aus dem Inneren der Figuren zu kommen – Symbol für die seelische Verbundenheit, die Zeit und Distanz überdauert.
In der Mono Sgraffito-Technik trägt Meuser mehrere Schichten aus Pigmenten, Metallen und Lacken auf, um sie dann wieder freizulegen und neu zu übermalen. Dadurch entsteht ein komplexes Spiel aus Transparenz, Tiefe und Licht – so wie auch zwischenmenschliche Beziehungen aus Schichten von Erinnerung, Zuneigung und Verletzlichkeit bestehen.
„Schwestern“ ist eine Hommage an das Weibliche – an Nähe, Empathie und die stille Kraft gegenseitiger Fürsorge. Ein Werk, das in seiner zeitlosen Schönheit daran erinnert, dass wahre Verbundenheit nicht laut, sondern leuchtend still ist.