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Paar mit Spiegel

Paar mit Spiegel

Tag 22

Normaler Preis €450,00 EUR
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Werkform
Anzahl
Entstehungsjahr: 1983–2002
Bildgröße: 45 × 32 cm
Technik: Mono Sgrafitto
Jedes Original mit Echtheitszertifikat

Beschreibung

„Paar mit Spiegel“ ist ein Werk, das über fast zwei Jahrzehnte hinweg gewachsen ist – ein stilles Zeugnis für die Geduld, Tiefe und emotionale Vielschichtigkeit im Schaffen von Prof. Ri Meuser von Eschmar. Entstanden zwischen 1983 und 2002 in ihrer unverkennbaren Mono Sgraffito-Technik, vereint dieses Gemälde Liebe, Spiegelung und Metaphysik in einer schimmernden Komposition aus Gold, Silber und erdigen Nuancen.

Im Mittelpunkt steht ein Paar – innig, doch von einer feinen Distanz umgeben. Ihre Körper scheinen sich zu berühren, während ihre Blicke einander durchdringen wie durch eine unsichtbare Oberfläche. Zwischen ihnen, fast schwebend, ein kleiner Spiegel – Symbol der Selbsterkenntnis und des Austauschs zwischen Innen- und Außenwelt. Das Licht bricht sich auf der metallisch glänzenden Oberfläche, lässt Gesichter und Formen entstehen und wieder verschwinden, wie Erinnerungen an vergangene Zärtlichkeit.

Umgeben ist das Paar von einer schillernden Welt aus Tieren, mythischen Gestalten und Naturfragmenten – Fabelwesen, die gleichsam Beobachter wie Begleiter sind. Das Werk trägt die Handschrift einer Künstlerin, die sich nicht mit der Darstellung des Sichtbaren begnügt, sondern die Essenz des Unsichtbaren sucht.

Die Mono Sgraffito-Technik, die Meuser über Jahrzehnte perfektionierte, offenbart sich hier in ihrer ganzen Kraft: Pigmentschichten, Metallpartikel und feine Gravuren verschmelzen zu einer Oberfläche, die lebt und atmet. Das Werk verändert sich mit jedem Lichtstrahl – es ist nie dasselbe, so wie auch keine Begegnung je dieselbe ist.

„Paar mit Spiegel“ erzählt von Nähe und Trennung, von Projektion und Erkenntnis. Es ist ein Werk über die Liebe in ihrer tiefsten Form – als Spiegel, in dem man nicht nur den anderen, sondern auch sich selbst erkennt. Ein poetisches Sinnbild für die Dualität des Lebens – und die Unendlichkeit des Augenblicks.

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