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Lichtwesen aus der Vergangenheit
Lichtwesen aus der Vergangenheit
Tag 14
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Beschreibung
„Lichtwesen aus der Vergangenheit“ aus dem Jahr 1984 gehört zu den geheimnisvollsten und zugleich spirituell tiefsten Arbeiten von Prof. Ri Meuser von Eschmar. Entstanden in ihrer selbstentwickelten Technik des Mono Sgraffito, erzählt das Werk von Erinnerung, Vergänglichkeit und dem unsichtbaren Band zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
In erdigen, sepiafarbenen Tönen entfaltet sich eine fast archäologische Oberfläche, die an antike Fresken oder verschüttete Wandreliefs erinnert. Linien, Schatten und feine Gravuren bilden schemenhafte Gestalten – Lichtwesen, die aus den Schichten der Zeit hervortreten. Manche sind nur angedeutet, andere scheinen zu leuchten, als wären sie aus einer anderen Dimension zu uns herübergetreten.
Das Licht bricht sich auf der vielschichtigen Oberfläche, wandert über die feinen Ritzungen und lässt Figuren erscheinen, die kommen und gehen, wie Erinnerungen, die nie ganz verblassen. Meuser gelingt es, die Essenz des Vergangenen zu bewahren – nicht als Rückblick, sondern als lebendige Präsenz.
Ihr Mono Sgraffito erweist sich hier als mehr als nur Technik – es ist ein Prozess der Wiedergeburt. Jede Schicht Farbe wird aufgetragen, abgekratzt, neu aufgetragen und mit metallischen Pigmenten überzogen, bis das Werk beginnt, von innen heraus zu leuchten.
„Lichtwesen aus der Vergangenheit“ ist eine visuelle Meditation über das, was bleibt, wenn Zeit vergeht. Es erinnert daran, dass alles, was war, noch immer in uns nachhallt – leise, leuchtend, unvergänglich.