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Damenbildnis
Damenbildnis
Tag 53
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Beschreibung
In „Damenbildnis“ erschafft Ri Meuser von Eschmar eine Figur, die wirkt, als sei sie aus einem Traum an den Rand der Wirklichkeit getreten. Zart, poetisch, doch voller innerer Präsenz erscheint die Dame im Zentrum des Bildes – umgeben von schweifenden Farbschleiern, schimmernden Partikeln und einer magisch anmutenden Bildarchitektur.
Die Künstlerin nutzt hier die außergewöhnliche Silberpuran-Technik, eine experimentelle Mischung aus Pigmenten, Metallpartikeln und feinen Schichtungen, die wie ein sanftes Leuchten über der Leinwand liegt. Diese Technik verleiht dem Werk eine fast ätherische Tiefe – helle Reflexe tanzen über der Oberfläche, während Gold- und Violetttöne an den Rändern wie kosmischer Staub aufglühen.
Die Dame selbst wirkt zeitlos: Eine Gestalt zwischen Vergangenheit und Fantasie. Sie trägt ihre Schönheit nicht in ihrer Pose, sondern in ihrem Ausdruck – offen, warm, voller Andeutungen einer inneren Geschichte. Ihre Gestik ist leicht, beinahe schwebend, und in ihrer Hand hält sie eine kleine Blüte, ein Symbol für Reinheit, Neubeginn und leise Hoffnung.
Rund um sie entfalten sich architekturähnliche Linien, Kuppeln und Säulen – wie Erinnerungen an Orte, die sie einst bewohnt hat oder von denen sie träumt. Fische und kleine Vögel tauchen als gezeichnete Formen auf, jedes ein wiederkehrendes Symbol im Werk der Künstlerin: Begleiter zwischen den Welten.
Das „Damenbildnis“ ist nicht nur ein Porträt. Es ist ein Fenster in eine stille, poetische Welt – ein Moment, in dem sich Fantasie und Erinnerung berühren und für wenige Sekunden zu einem einzigen Bild verschmelzen.
Ein Werk für Sammler, die nach Bildern suchen, die mehr erzählen, als Worte es können.